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Die Weihnachtskrippe – eine Böhmische Tradition

Ein Portrait des Krippenbauers Patrik Ernst




In den holzreichen Gebieten wie Böhmen und Mähren aber auch in Oberbayern und Südtirol entstand ein Hausgewerbe, das sich mit dem Bau von Krippen, dem Schnitzen und Bemalen der benötigten Holzfiguren beschäftigte. Besonders in den Wintermonaten verdienten sich die Bewohner der Waldgegenden ein willkommenes Zubrot. Je nach Landstrich unterschieden sich die Darstellungen, in dessen Zentrum stets die Geburt des kleinen Jesuskindes steht, durch ihre Machart, Material und Inhalt. Ein Zentrum Krippenbaus war die Nordböhmische Gegend um Schirgiswalde und  Schluckenau.Mit der Vertreibung der Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ging ein Teil dieser Darstellungen verloren. Doch dieses Brauchtum starb nicht ganz aus. Die Deutschen, die ihre Heimat verlassen mussten, nahmen ihr Wissen um die Krippenschnitzkunst mit in die neue Heimat. So auch der Urgroßvater von Patrik Ernst, der die Krippenbaukunst nach zwei Generationen fortsetzt.

Impressionen von den Dreharbeiten über die sudetendeutschen Weihnachtskrippen. Patrik Ernst aus Naumburg erzählt über sein Leben und die Leidenschaft Weihnachtskrippen zu bauen. Er entstammt einer Vertriebenenfamilie, die einst im Nordböhmischen Schönborn zu Hause war. Er hat sich in seinem Elternhaus, einer alten herrschaftlichen Villa, einen Arbeitsraum eingerichtet. Der  gelernte Betriebswirt kann natürlich nicht allein vom Krippenbau leben. Schnitzt er nach dem traditionellen Vorbild, kann er nur zwei Krippen, mit einer Landschaft in mittlerer Größe und 10-12 Figuren, in einem Jahr herstellen. Für Patrick Ernst, der auch "Krippen Ernst" genannt wird,  ist der traditionelle Krippenbau eher Berufung statt Beruf. Die Idee zum Filmprojekt hatte die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Dr. Zuzana Finger. Gefördert wird er vom Adalbert Stifter Verein und der Sudetendeutschen Landsmannschaft.
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Seit die Bilder laufen lernten, ist der Film ein wichtiges Mittel zur Information, Werbung und Konservierung
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